Die Grundregeln des faszinierenden Glücksspiels Poker

Omaha Hold Em - Regeln und Erklärung

Omaha Hold Em, kurz Omaha, ist eine Variante der Hold Em Familie und damit eine weitere Poker Version, bei der ebenfalls Gemeinschaftskarten in der Mitte des Tisches in das Spiel kommen. Omaha hat sich im 20. Jahrhundert aus dem Spiel Texas Hold Em entwickelt und folgt damit weitestgehend den Regeln seines generell bekannteren Bruders. Der größte Unterschied besteht darin, dass man bei Omaha Hold Em nicht zwei, sondern vier Karten auf die Hand bekommt und sich dadurch die Trefferwahrscheinlichkeiten guter Hände stark erhöhen.

Auch bei der Worldseries of Poker ist Omaha Hold Em seit 1983 fester Bestandteil des Programms. Bei Online Casinos und Spielbanken hat die populären Variante ebenfalls seit Langem seinen festen Platz. Da die Variante eine besonders gute Entscheidungsfähigkeit und Analyse des Spiels erfordert, ist sie bei Profis extrem beliebt.

Regeln

Der Spielablauf ist vergleichbar mit Texas Hold Em. Es gibt insgesamt vier Wettrunden, in denen die Spieler ihre Einsätze tätigen können. Auch die Gemeinschaftskarten werden analog zur Version aus Texas in der Mitte des Tisches bereitgestellt. Wie bereits erwähnt, bekommen die Spieler zu Beginn jeder Runde vier Karten auf die Hand. Zu beachten ist jetzt, dass eine Hand aus zwei der vier Handkarten sowie drei der fünf Community Cards gebildet werden muss. Eine Kombination kann also nicht aus beispielsweise drei Handkarten und zwei Tischkarten gebildet werden.

Es wird nach allen gebräuchlichen Arten von Limits gespielt. Am öftesten wird beim Omaha Hold Em allerdings die Variante des Pot Limits verwendet, in der sich die Höhe der Wette stets nach dem sich im Pot befindlichen Betrag richten muss.

Unterschiede zu Texas Hold Em

Dadurch, dass mit mehr Karten in der Hand gespielt wird, ergeben sich meist auch bessere Hände für alle Spieler. Dies erfolgt alleine aus dem Grund, dass aus den vier Handkarten schon alleine sechs mögliche Kombinationen aus zwei Karten möglich sind.

Weiterhin ist durch den Einsatz mehrerer Karten die Möglichkeit eines Draws wahrscheinlicher, da die Zahl an Kombinationsmöglichkeiten ansteigt. Texas Hold Em ist das Spiel des Flops, also der Phase des Spiels, in dem die ersten drei Gemeinschaftskarten aufgedeckt werden. Dies ist bei Omaha jedoch deutlich häufiger nicht der Fall, da sich das Blatt bei Turn und River durch oft komplett neue Kombinationen schlagartig wenden kann.

Omaha Hi

Die übliche Variante bei der die beste Hand am Ende gewinnt, vergleichbar mit der Gewinnermittlung beim Texas Hold Em

Omaha Hi-Lo

Die High-Low Variante, die auch bei anderen Poker Versionen zum Einsatz kommt, bedeutet, dass nicht nur die höchste Hand gewinnt. Der Pot wird vielmehr am Ende jeder Runde auf die beste High Hand und die beste Low Hand – im Grunde genommen die „schlechteste“ Hand – aufgeteilt. Ein Spieler kann sogar beide Hände gleichzeitig gewinnen, da er seine vier Handkarten auf zwei und zwei aufteilen kann.