Die Grundregeln des faszinierenden Glücksspiels Poker

Poker ist ein Spiel, das insbesondere seit der Jahrtausendwende die Massen begeistert. Spätestens der frühere Amateurspieler Chris Moneymaker hat 2003 unter Beweis gestellt, dass im Poker alles möglich ist und konnte als erster Nicht-Profi in der Menschheitsgeschichte die Worldseries of Poker in Las Vegas für sich entscheiden. Dieser Coup bedeutete für die gesamte Pokerszene einen absoluten Aufschwung, man spricht auch vom sogenannten Pokerboom der 2000er. Die Mitgliederzahlen in den Pokerräumen der Online Casinos stiegen explosionsartig an. Viele sahen im Poker eine Möglichkeit des alternativen Geldverdienens und wollten dem Beispiel Moneymakers folgen. Dies hatte zur Folge, dass fast jedes große Online Casino nun auch eigens kreierte Pokersoftwares anboten und die Landschaft deutlich ausdifferenzierten.

Diverse Online Casinos öffneten in den Folgejahren ihre Türen. Für den Neukunden ist es mittlerweile gar nicht mehr leicht, den richtigen beziehungsweise passenden Anbieter zu finden, der Pool an möglichen Online Casinos ist derart riesig geworden. Wir haben daher eine Liste erstellt, die Ihnen einen ersten Eindruck über seriöse Unternehmen gibt und Ihnen den Entscheidungsprozess erleichtern soll: https://www.casinoonlinedog.com/casino-på-nätet/

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Texas Hold Em ist im Poker die weit verbreitetste Variante des Spiels. Damit entspricht man der heutigen Empfindungen, dass Texas Hold Em die vielseitigste und für den professionellen Gebrauch am besten geeignete Version von Poker darstellt. Auch Offline Turnier werden fast ausschließlich in jenem Format gespielt. Um Ihnen einen bestmöglichen Einstieg in das Spiel und ein besseres Verständnis zu vermitteln, wollen wir im Folgenden näher auf genau diese Ausprägung eingehen und das eigentliche Spiel samt seinen, im Endeffekt doch recht einfachen Regeln, erklären.

Texas Hold Em ist seit den 1970er Jahren die vorherrschende und beliebteste Variante, wenn es um professionelles Poker geht. Mit Einführung der World Series of Poker, sozusagen der Poker Weltmeisterschaft, in Las Vegas im Jahre 1970 erfuhr es einen großen Zugewinn an Bekanntheit. Und dabei ist das Format verglichen mit anderen Pokerversionen noch relativ jung.

Texas Hold Em ist eine Ausdifferenzierung von Spielen der Hold Em Familie und folgt somit der Idee, dass nicht nur den eigenen Handkarten Kombinationen gebildet werden. Sondern auch mit Gemeinschaftskarten, die von jedem Spieler zur Bildung der Pokerhand verwendet werden können. Diese sogenannten Community Cards werden offen in der Mitte des Tisches bereitgelegt. Somit wählt der Spieler nicht nur aus seinen verdeckten Handkarten.

Gespielt wird mit einem Paket an 52 Karten, die dem französischen Format entsprechen. Die Spieleranzahl kann sich auf mindestens zwei bis maximal zehn Spieler belaufen. Das Ziel des Spiels ist es, die beste Hand unter allen Spielern zu halten, um eine Runde für sich zu entscheiden. Spielt man mit Pokerchips oder Jetons, so gewinnt derjenige, der am Ende all seine Mitspieler ausstechen konnte und somit alle Chips hält. Ebenso verhält es sich bei Turnieren. Beim Cashgame ist es möglich, ein- und auszusteigen, wann man will, daher sind die Gewinner offensichtlich diejenigen mit positivem Ertrag.

Dealer-Button

Beim häuslichen Gebrauch gibt es drei Buttons, die nach jedem Spiel im Uhrzeigersinn eins weiter verschoben werden: der Dealer-Button, der Small Blind und der Big Blind. In der Spielbank, dem Online Casino oder bei Turnieren entfällt die Aufgabe der Person am Dealer-Button, da neutrale Croupiers eingesetzt werden und die Rolle des Dealers (Karten mischen, verteilen, Einsätze berechnen, Community Cards aufdecken) übernehmen. Der Button wird jedoch beibehalten, um beim Verteilen der Karten einen Überblick zu behalten.

Small Blind und Big Blind

Der Dealer verteilt nun reihum jeweils eine verdeckte Karte in zwei Durchläufen, sodass am Ende jeder Spieler zwei Karten vor sich hält, die er nun so anschauen sollte, sodass sie kein anderer zu Gesicht bekommt. Bevor nun jeder Spieler an der Reihe ist, seine Einsätze zu tätigen und auf seine Karten zu wetten, müssen der sogenannte Small Blind und Big Blind gesetzt werden. Dies sind festgeschriebene Einsätze, nach jedem Spiel werden diese Anforderungen an den Spieler zur Linken übergeben. Der Spieler, der also zuerst den Big Blind setzen musste, wird im nächsten Spiel den Small Blind einzahlen müssen, ist im Spiel danach Dealer und anschließend bei mehr als drei Spielern ohne spezielle Aufgabe zu Beginn des Spiels. Der Wert des Small Blind wird vor dem Spiel festgelegt, beträgt er zum Beispiel 5€, so ist der Big Blind gewöhnlich der doppelte Wert und somit 10€. Die Blinds wurden deshalb eingeführt, um zu passives Spielen zu unterbinden. Ein Spieler, der also nie eine Hand spielt, wird früher oder später aufgrund der Blinds an Geld verlieren.

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Erste Wettrunde (Preflop)

Nach Zahlungen der Blinds kommt es zur ersten Wettrunde, die ohne das Aufdecken der Community Cards in der Mitte des Tisches geschieht. Hier können die Spieler die Wertigkeit ihrer Handkarten beurteilen und sich entsprechend verhalten. Der Spieler zur Linken des Big Blinds beginnt und hat nun folgende Möglichkeiten (diese sind auch in der Folge der Wettrunden und im Laufe des Spiels immer dieselben):

Er kann den bisher höchsten Einsatz halten, auch mitgehen genannt (call). Dies bedeutet, er setzt den gleichen Betrag wie der höchstbietendste Konkurrent. Zu Beginn bedeutet dies einen Einsatz in Höhe des Big Blinds.

Weiterhin kann er den Einsatz erhöhen (raise). Das einzige, was hier zu beachten ist, ist, dass der gleiche Spieler in derselben Wettrunde den Einsatz nicht zweimal in Folge erhöhen darf. Hat jedoch ein Mitspieler in der Zwischenzeit nochmal den Einsatz erhöht, kann auch er wieder „raisen“.

Seine dritte Option beinhaltet das aussteigen im jeweiligen Spiel (fold). Er übergibt seine Karten, ohne diese preiszugeben, dem Dealer und ist für diese Runde nicht mehr berechtigt, mitzuspielen.

Für diejenigen Spieler, die bei der ersten Wettrunde einen Blind tätigen mussten, bedeutet dies, dass sie bereits in den Pot einbezahlt haben und dementsprechend weniger bezahlen müssen, um den höchsten Einsatz zu halten. Es ist ihnen jedoch natürlich nicht verwehrt, selbst den Einsatz noch einmal zu erhöhen.

Eine Wettrunde endet stets, wenn das jeweilige „bet“ oder das „raise“ eines Spielers von allen anderen Spielern gehalten wird oder diese zum aussteigen zwingt.

Zweite Wettrunde (Flop)

Nun wird es interessant. Der Dealer legt die oberste Karte des Stapels (Burncard) neben den Stapel und die darauffolgenden drei Karten offen auf den Tisch (Flop). Die ersten drei der fünf Community Cards sind gespielt. Nun beginnt der Spieler zur linken des Dealers mit dem ersten Gebot. Er hat diese Rolle in allen darauffolgenden Wettrunden inne. Zusätzlich zu den Möglichkeiten einer Wetterhöhung hat er nun die Möglichkeit abzuwarten (check). Das bedeutet, er tätigt keine Einsätze, ist aber weiterhin im Spiel. Dies können die nächsten Spieler so lange machen, bis der erste einen Einsatz tätigt.

Nun gibt es für alle Spieler wieder die Möglichkeit, den vorhergehenden Einsatz zu halten (call), ihn zu erhöhen (raise) oder aus der Runde auszusteigen (fold). Es wird nach den Regeln der ersten Wettrunde im gleichen Format so lange erhöht oder gewettet, bis man sich auf einen Betrag geeinigt hat beziehungsweise bis nur noch ein Spieler im Spiel ist (dieser würde sofort den ganzen Pot erhalten).

Wichtig ist zu erwähnen, dass alle Einsätze, die je getätigt wurden, nicht rückgängig zu machen sind und im Pot verweilen, bis dieser an den Gewinner der Runde ausbezahlt wird.

Dritte Wettrunde (Turn Card)

Es folgt eine Burncard vom Dealer mit anschließendem Aufdecken einer weiteren Community Card. Analog zur Vorrunde kann nun wieder gesetzt werden.

Letzte Wettrunde (River Card)

Eine letzte Burncard wird vom Dealer neben den Stapel gelegt sowie die fünfte und finale Community Card aufgedeckt. Die vierte und somit abschließende Wettrunde beginnt.

Showdown

Falls immer noch mindestens zwei Spieler im Rennen um den gesamten Pot sind, decken diese ihre Karten offen auf und die beste Hand gewinnt. Diese wird dadurch ermittelt, dass jeder Spieler die beste Poker-Kombination aus seinen beiden Handkarten und den fünf Community Cards zusammenstellt. Letztendlich sind nur die besten fünf Karten entscheidend, die sechste und siebte Karte, die in diesem Fall die schlechtesten sind, werden bedeutungslos.

Der Spieler mit dem letzten Gebot aus der finalen Wettrunde wird zuerst seine Karten aufdecken. Wer diese Hand überbieten kann, kann ebenfalls seine Karten offen zeigen. Falls man merkt, dass man die Hand des Konkurrenten, der zuerst aufgedeckt hat, nicht übertrifft, kann man diesem den Sieg der Runde zusprechen und muss seine Karten nicht offenbaren. Dadurch werden diesem wichtige Informationen vorenthalten, beispielsweise ob man gerade einen Bluff gespielt hat.

Im Falle von gleichwertigen Kombinationen (draw) wird der Pot auf die Gewinner aufgeteilt.

Kombinationen

Die Gewinnermittlung aus den sieben gehaltenen Karten eines jeden Spielers erfolgt nach folgendem Prinzip. Es gibt bestimmte Wertigkeiten von unterschiedlichen Kombinationen, angelehnt an ihre Eintrittswahrscheinlichkeit. Wir wollen diese aufzeigen und ihrer Wertigkeit nach anordnen:

Royal Flush - Die Folge von Ass bis 10 in der gleichen Farbe (z.B. Ass bis 10 in Herz)
Straight Flush - Fünf aufeinanderfolgende Karten in der gleichen Farbe (z.B. 7 bis 3 in Herz)
Vierling - Vier Karten des gleichen Werts (z.B. 4x Ass)
Full House - Ein Paar und ein Drilling (z.B. 3x Ass, 2x König)
Flush - Fünf beliebige Karten der gleichen Farbe (z.B. 2, 4, 7, 10, Dame in Herz)
Straße - Fünf aufeinanderfolgende Karten (z.B. 5, 6, 7, 8, 9)
Drilling - Drei Karten des gleichen Werts (z.B. 3x Ass)
Zwei Paare - Zwei Paare (z.B. 2x Ass, 2x König)
Ein Paar - Zwei Karten des gleichen Werts (z.B. 2x Ass)
High Card - Die höchste einzelne Karte (z.B. Ass)

Generell lässt sich sagen, dass das Prinzip des Spiels Pokers sehr einfach ist, sobald man sich einmal die verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten angeeignet und sie verinnerlicht hat. Falls Sie weitere Informationen zu Regeln suchen, können Sie diese auch direkt bei Bet365 in der vereinfachten Form einer Pokerschule nachlesen. Das Online Casino steht Ihnen auch hier in einer Chat-Funktion für alle Fragen zur Verfügung. Gut Blatt!